Bist Du eine Marke? – Mach den Test!

 

„Du bist mir so eine Marke!“

„Du bist mir so eine Marke!“- Wenn wir diesen Satz gesagt bekommen, dann heißt das Vielerlei. Es kann zum Beispiel bedeuten: „Du bist schon etwas ganz Spezielles! Dich gibt es wirklich nur einmal! Du hast echt was geleistet! Das hast Du aber besonders gut hingekriegt!“ Aber es kann auch heißen: „Das kann ja wirklich nur von Dir kommen! Da hast Du Dir wieder mal was geleistet!“. Es spricht Bewunderung aus diesem Satz. Für das Einzigartige, Besondere. Und gleichzeitig zeigt sich darin auch die Erkenntnis, dass wir auch unserere Ecken und Kanten haben. Die sind für die Einen positiv für die Anderen eben negativ.

Einzigartigkeit in jede Richtung – das genau macht eine gute Marke aus.

Deine Ich-Marke ist das Wichtigste Marketing-Instrument, über das Du als EinzelunternehmerIn verfügst

Die Dienstleistungen, die wir anbieten, sind austauschbar. Es gibt außer uns noch zig Heilpraktiker, Anwälte, Steuerberater oder Coaches auf dem Markt. Im Angebot unterscheiden diese sich oft nur sehr wenig. Umso schwerer ist es, sich auf dem Markt erfolgreich zu profilieren und zu positionieren. Über das, was wir tun, allein wird es immer schwer sein. Über das, wer wir sind, gelingt das einfach. Denn unsere Persönlichkeit ist nicht austauschbar, weil jeder von uns ein Unikat ist. Das Zusammenspiel von unserer Persönlichkeit und unserem Angebot macht uns zu einer starken Marke.

Menschen machen immer Geschäfte mit Menschen

Ob Einzelperson oder Großkonzern: Am Ende sitzen sich immer Menschen gegenüber, wenn es darum geht, Geschäfte zu machen.

Über den erfolgreichen Abschluss eines Geschäfts entscheiden nur zu einem geringen Anteil Sachargumente (auch wenn wir das gerne glauben). Der größere Anteil – rund 80 Prozent – sind emotionale Gründe (auch wenn wir das nicht gerne wahrhaben wollen). Emotionen haben nicht nur damit zu tun, in wie weit unser Angebot die Lösung der Probleme unseres Kunden herbeiführt und bei ihm das Gefühl hervorruft, richtig zu handeln. Sie sind vor allem auch in unserer (Marken-)Persönlichkeit begründet. Der Kunde möchte das Geschäft nicht mit einem Mitbewerber realisieren, sondern mit uns. Nur mit uns. Weil er uns sympathisch findet, mit uns auf einer Wellenlänge schwimmt.

Dies ist ein, wenn nicht der wichtigste Grund, an der eigenen Marke Ich zu arbeiten.

 

Mach den Marken-Test!

Im Folgenden findest Du Fragen, anhand deren Du testen kannst, wie es um Deine Markenpersönlichkeit bestellt ist:

Test- Bist Du eine Marke? (pdf)

 

1. Unverwechselbarkeit und Wiedererkennbarkeit

Ich weiß ganz genau, wofür ich als Marke stehe, d. h. ich kenne meine Stärken genau und kommuniziere sie auch.

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

Meine Marke hat ein unverwechselbares und professionelles Erscheinungsbild (Logo/Corporate Design).

A) stimmt
B) stimmt nicht
C) weiß nicht

Ich achte darauf, mich als Marke von meinen Mitbewerbern zu unterscheiden.

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

Ich werde als Marke von Anderen zweifelsfrei wiedererkannt (z. B. wenn sie mein Logo sehen).

A) stimmt
B) stimmt nicht
C) weiß nicht

 

2. Eindeutigkeit und Konsequenz

Ich kenne meine Markenbotschaft und kommuniziere sie nach außen.

A) stimmt
B) stimmt nicht
C) weiß nicht

Ich habe eine formulierte Firmenphilosophie oder einen Slogan, den ich immer anwende.

A) stimmt
B) stimmt nicht

Ich achte darauf, als Marke immer auf die gleiche Art aufzutreten (Sprache, Stil, Design, Aussehen…).

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

Ich gehe mit der Zeit, aber mache nicht jede Mode mit.

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

 

3. Authentizität

Ich stehe zu mir selbst und bin mir bewusst, dass ich in dem, was ich tue, für Andere wertvoll bin.

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

Bei meiner Arbeit und im Umgang mit meinen Kunden kann ich so sein wie ich bin. Ich brauche mich nicht verstellen.

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

Ich habe eine klare Meinung. Es macht mir nichts aus zu polarisieren. Vielmehr ist mir das sogar wichtig.

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

Mit Kritik kann ich gut umgehen. Ich bin und bleibe von mir überzeugt.

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

 

4. Emotionale Verbundenheit

Ich habe viele Stammkunden.

A) stimmt genau
B) stimmt nicht

Meine Kunden sagen mir oft, wie begeistert sie von mir und meiner Arbeit sind.

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

Über mich wird viel Positives erzählt und ich werde häufig weiterempfohlen, so dass ich kaum Akquise betreiben muss.

A) stimmt genau
B) stimmt nicht
C) weiß nicht

Meine Kunden verzeihen mir auch mal Fehler.

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

 

5. Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit

Was ich meinen Kunden verspreche, das halte ich auch. Ohne Kompromisse.

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

Ich rede mit meinen Kunden offen und ehrlich. Auch, wenn ich mal einen Fehler gemacht habe.

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

Ich liefere überdurchschnittliche Qualität und Leistung.

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

 

6. Bekanntheit

Meine Marke ist auch über meinen Kundenkreis hinaus ein Begriff.

A) stimmt genau
B) stimmt nicht
C) weiß nicht

Ich setze alles daran, meine Marke bekannt zu machen (Werbung, PR, Social Media…).

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

Ich schreibe Artikel, Blogeinträge oder halte Vorträge (bzw. man bittet mich darum).

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

Ich bin in Sachen Networking fleißig unterwegs.

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

 

7. Premiumstatus

Ich bin mir bewusst, welchen Wert meine Leistung für meine Kunden darstellt.

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

Ich bewege mich im oberen Preissegement und meine Kunden sind bereit, diese Preise zu bezahlen.

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

Ich berechne meinen Lohn nicht nach dem Prinzip Zeit gegen Geld (Stundenlohn-Prinzip), sondern nach dem Pinzip Ergebnis gegen Geld.

A) stimmt genau
B) stimmt manchmal
C) stimmt nicht

 

Test- Bist Du eine Marke? (pdf)

 

Ergebnis:

Überwiegend Antwort A:

Gratuliere! Du bist bereits eine etablierte Marke oder stehst kurz vor dem Durchbruch. Du bist in der Öffentlichkeit bekannt und wirst aufgrund Deiner visuellen Erscheinung wiedererkannt. Man weiß, wofür Du stehst und wofür nicht.
Weil Du als ExpertIn giltst, wirst Du häufig für Vorträge angefragt, bist ein gern gesehener Interview-Partner oder wirst eingeladen, Gastartikel zu schreiben.
Dein Stammkundenkreis lässt sich sehen. Du arbeitest nur noch mit den Kunden zusammen, mit denen Du gerne zusammenarbeitest. Deine Kunden zeigen Dir deutlich, dass sie sehr gerne mit Dir und nur mit Dir zusammenarbeiten wollen. Sie empfehlen Dich aktiv weiter, so dass Du kaum noch Akquise betreiben musst. Sie sind bereit, auch höhere Preise zu zahlen, weil sie von Deinem Angebot absolut überzeugt sind und eine hohe emotionale Verbundenheit mit Dir haben.

 

Überwiegend Antwort B:

Du weißt, wo Dein Weg hinführen muss, damit Du eine erfolgreiche Marke wirst. Du musst wahrscheinlich nur noch an ein paar Stellschrauben drehen – sei es bei der Professionalisierung Deines Außenauftritts, sei es bei Deiner Präsenz in der Öffentlichkeit. Versuche, Dein Profil noch besser zu schärfen, damit Deine potenziellen Kunden genauer wissen, was sie bei Dir erwarten können. Überprüfe, ob Dein Portfolio noch nicht klar genug ist bzw. ob es noch zu groß und unübersichtlich ist. Habe keine Angst, Dich spitz zu positionieren! Betone Deine Expertise und kommuniziere sie – mit Hilfe von Blogartikeln, im Social Media-Bereich oder in den Medien. Betreibe Networking.
Ganz wichtig: Bleibe authentisch, denn Deine Kunden möchten mit Dir als Person zusammenarbeiten. Deine Persönlichkeit ist das, was Dich am meisten von anderen unterscheidet.

 

Überwiegend Antwort C:

Auf dem Weg zur Marke stehst Du erst am Anfang. Möglicherweise hast Du Dir noch keine großen Gedanken darüber gemacht, was Deine eigentlichen Stärken und Besonderheiten sind und wie sie Dich von Deinen Mitbewerbern unterscheiden. Mach Dir klar, wofür Du stehst, was Dir persönlich wichtig ist, was Dich motiviert und wie Du Deinen potenziellen Kunden nutzen kannst, welche Lösungen Du für sie bereit hältst.
Dein Problem ist der „Bauchladen“, mit dem Du herumläufst, und der es Dir schwer macht, Dich klar zu am Markt zu positionieren. Arbeite daran, eine Nische zu finden bzw. Dein Portfolio zu konzentrieren. Grenze Deine Wunschkunden genau ein und betreibe Marketing ausschließlich für diese Gruppe.
Arbeite nicht mit Preisdumping. Eine Marke ist etwas Wertvolles, kein Billigprodukt. Signalisiere das auch bei Deinem Corporate Design – selbstgebastelte Visitenkarten, Flyer oder unprofessionelle Baukasten-Websites sind Totschläger auf dem Weg zur Marke! Wer hier spart, hat schon verloren.
Vor allem: Gehe raus aus dem stillen Kämmerlein, denn dort werden keine Marken gemacht.

 

Test- Bist Du eine Marke? (pdf)

 

Du brauchst Unterstützung auf dem Weg eine Marke zu werden?

Bei meinem „Starke Marke!-“ Coaching erfährst Du alles, was Du wissen musst, um eine erfolgreiche Marke zu werden und diese zu vermarkten:

Mit sehr viel Herzblut haben Sie mich in kurzer Zeit an meine Marke herangeführt. In wenigen Worten kann ich nun die Quintessenz meiner Dienstleistung darstellen. Die Ausarbeitung einer klaren Strategie ermöglicht es mir jetzt, am Markt selbstbewusst aufzutreten und meine Wunschkunden gezielt anzusprechen. Für diese außerordentliche Leistung möchte ich mich ganz besonders bedanken. Ich empfehle Sie liebend gerne an Start-ups und ‚alte Hasen‘ weiter.“ (Rudolf Meyer, BKF Trainings – Mit Sicherheit zum Erfolg)

 

„Das Marken-Coaching war einfach einzigartig. Bei Frau Paulick bekommt man Kompetenz, Wissen, Feingefühl und Herzlichkeit in einer Person. Jedem, der seine eigene Marke noch nicht kennt, kann ich Frau Paulick nur empfehlen.“ (Helga Steigenberger, Coach)

 

Du möchtest keine Gedanken mehr an Deine Konkurrenz verschwenden müssen? Du willst nur noch mit den Kunden zu tun haben, mit den Du wirklich zusammenarbeiten möchtest? Mit Kunden, die Dich weiterempfehlen und gerne die Preise bezahlen, die Dir angemessen scheinen? Du willst keine lästige Akquise mehr betreiben?

Dann lege jetzt die Basis für Deine Marke und melde Dich zum kostenlosen Schnuppercoaching an:

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Test- Bist Du eine Marke? (pdf)

 


Wer bloggt hier?

Ursula Paulick - Markencoach, Grafikdesignerin, Texterin

Ursula Paulick

Markenbildnerin

Ich unterstütze Unternehmer(innen) dabei, ein einzigartiges Profil zu entwickeln, mit dem sie sich vom Wettbewerb klar abheben. Sie erfahren von mir, wie sie mit einem unverwechselbaren Premium-Angebot eine Nische schaffen und genau die Kunden anziehen, die sie auch wirklich anziehen möchten – und zwar ohne lästige Kaltakquise und ohne marktschreierische Werbung. Sie wissen, was sie tun müssen, um hohe Preise zu erzielen und ihr Unternehmen nach vorne zu bringen.

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By |2018-09-24T09:29:16+00:00April 4th, 2016|Markenprofil entwickeln|2 Comments

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2 Comments

  1. Claus Martin 5. April 2016 at 14:35 - Reply

    Die Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen hängt von sehr vielen Faktoren ab, von denen wir viele noch nicht kennen. Deshalb sollten wir auch sehr vorsichtig sein, die Persönlichkeit eines Menschen umzuformen.

    Wir kennen die Ergebnisse solcher Versuche, wenn wir uns die faschistischen und kommunistischen Diktaturen ansehen. Ideologien und auch Religionen versuchen immer, Menschen nach ihren Vorstellungen umzuformen, mit meistens verheerenden Folgen.

    Warum nicht einfach akzeptieren, dass es eine Vielfalt an unterschiedlichen Persönlichkeiten gibt ?

    • UrsulaPaulick 15. April 2016 at 8:45 - Reply

      Lieber Herr Martin, bei der Markenbildung geht es gerade nicht darum, einen Menschen zu etwas zu formen bzw. ihn umzuformen. Sondern es geht darum, die individuelle Persönlichkeit eines Menschen bzw. eines Unternehmers zu einer Marke zu machen, denn sie ist es ja, die ihn von den Mitbewerbern unterscheidet. Dikaturen und Ideologien stehen für Gleichmacherei. In ihnen sind Individualisten nicht gewollt und nicht geduldet. Unterschiedliche Marken passen da nicht hinein.
      Markenbildung ist auch keine Persönlichkeitsentwicklung, sondern eher die Folge davon. Nur wenn ein Persönlichkeit da ist, kann daraus eine Marke werden.

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